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EFI-Konzept
EFI-Konzept

Mit dem Konzept "seniorTrainerin, Erfahrungswissen für Initiativen (EFI)“ werden in den Kommunen Verantwortungsrollen für ältere Menschen geschaffen. Diese neuen Rollen eröffnen Perspektiven und Wege, die in Beruf, Familie und ehrenamtlichem Engagement gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen nachhaltig im Gemeinwesen als seniorTrainerin einzubringen.

Idee

Die Bezeichnung "seniorTrainerin" verweist in Anlehnung an die im Angelsächsischen gebräuchliche Positionsbezeichnung "senior" (erfahren, leitend) auf das vorhandenen Erfahrungswissen; "Trainer" steht für beraten, fördern, voranbringen. In diesem Sinne sind seniorTrainerinnen und –Trainer Multiplikatoren und freie Berater in ehrenamtlichen Bereichen.Sie bieten - ohne an eine Organisation gebunden zu sein - ihre Unterstützungsleistung Initiativen und Vereinen an oder greifen kommunale Bedarfslagen auf und entwickeln eigene Projekte.

SeniorTrainerinnen und seniorTrainer engagieren sich in unterschiedlichen Bereichen. Sie initiieren zum Beispiel Angebote in der Altenhilfe, im Diabetikersport, entwerfen eine Hörzeitung für Sehbehinderte, planen und leiten generationsübergreifende Projekte wie zum Beispiel: Gärtnern mit Kindern und Brückenbau – Jugend hilft, beteiligen sich bei der Planung und Durchführung der landesweiten Ehrenamtsmessen und –foren und vieles mehr.

Hier ein kleiner Imagefilm von unseren Seniortrainern in Bayern.

Der Erklärfilm beantwortet folgende Fragen:

• 1. Was ist ein seniorTrainer?
• 2. Wie wird man seniorTrainer?
• 3. Wo kann man sich anmelden?
• 4. Bedeutung der Anlaufstellen.
• 5. Welchen Nutzen bringt ein seniorTrainer?

- Film -

 

Erfahrungswissen für Initiativen - EFI-Konzeption

Als Modellprogramm von Bund und Ländern bis 2006 initiiert, wurden inzwischen in vielen Städten und Gemeinden der Bundesrepublik Deutschland über 2500 seniorTrainerinnen ausgebildet.

Seit 2007 organisieren sich die örtlichen Gruppen eigenständig und haben teilweise Landesnetzwerke gegründet. Bundesweit haben sie sich in der Bundesarbeitsgemeinschaft der seniorTrainer, www.seniortrainer.org, ein gemeinsames Dach gegeben.


Um die Nachhaltigkeit des EFI-Programms zu gewährleisten und den bundesweiten Aufbau von Landesnetzwerken und seniorKompetenztems mit seniorTrainerin zu unterstützen, stellt ISAB die Ursprünge der EFI-Website weiterhin zur Verfügung. Bei ISAB lag während der Zeit des Bundesmodellprogramms (2002 – 2006) die Projektsteuerung und wissenschaftliche Begleitung.

Wie können Kommunen von den Kompetenzen und dem Know-How älterer Menschen profitieren? Wie können Ältere ihr Erfahrungswissen aus dem Berufs- und Familienleben selbstbestimmt und selbstorganisiert in ihre Kommune einbringen?

Antworten auf diese Fragen liefern die Erfahrungen aus dem Bundesmodellprogramm „Erfahrungswissen für Initiativen" (2002-2006), in dem eine Konzeption zur Erschließung und Nutzung des Erfahrungswissens Älterer erfolgreich erprobt wurde. Auf der Grundlage eines neu entwickelten Weiterbildungskonzeptes werden Ältere zu seniorTrainerinnen und seniorTrainer ausgebildet und anschließend im Gemeinwesen aktiv. In ihrer neuen Verantwortungsrolle greifen sie mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement vernachlässigte Bedarfslagen auf, initiieren neue Projekte, starten Initiativen und unterstützen bestehende Organisationen und Einrichtungen. Als Botschafter für ein neues - positives - Altersbild wirken sie als Impulsgeber und Multiplikatoren für bürgerschaftliches Engagement in ihrer Kommune.

 

 

EFI-Deutschland

Auf Bundesebene sind aktiv derzeit dabei:

Bayern, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein.

Nach Auflösung des Vereins EFI Deutschland e.V. in 2010 heißen wir Bundesarbeitsgemeinschaft seniorTrainer.

Weitere Informationen unter:

www.seniortrainer.org

 

Organisation

Organisationsstruktur

Das Programm "seniorTrainerin Landesnetzwerk Schleswig-Holstein" ist die landesweite Fortsetzung des Bundesmodellprogramms "Erfahrungswissen für Initiativen (EFI) 2002 - 2006". Nach Ablauf der Modellphase (Dezember 2006) wird dieses erfolgreiche Programm schrittweise in weiteren Regionen Schleswig-Holsteins implementiert. Zur Zeit sind ca. 170 seniorTrainerinnen und –Trainer in 12 Kompetenzteams in den kreisfreien Städten Kiel, Neumünster und Lübeck /Ostholstein und in den Kreisen Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Plön, Nordfriesland, Pinneberg, Segeberg, Schleswig-Flensburg, Steinburg (Itzehoe) und Stormarn (Bad Oldesloe) tätig. Sie organisieren sich in den Regionen in seniorKompetenzteams. Auf kommunaler Ebene wird die Infrastruktur (Anlaufstelle) zur Verfügung gestellt.

Wichtig für eine erfolgreiche Umsetzung des Konzeptes ist eine Zusammenarbeit und Vernetzung mit relevanten Akteuren vor Ort: mit Vertretern und Entscheidungsträgern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Organisationen.