Organisationsstruktur

Organisation des Landesnetzwerkes Schleswig-Holstein
Organisation des Landesnetzwerkes Schleswig-Holstein


Das Programm "seniorTrainerin Landesnetzwerk Schleswig-Holstein" ist die landesweite Fortsetzung des Bundesmodellprogramms "Erfahrungswissen für Initiativen (EFI) 2002 - 2006". Nach Ablauf der Modellphase (Dezember 2006) wird dieses erfolgreiche Programm schrittweise in weiteren Regionen Schleswig-Holsteins implementiert. Zur Zeit sind ca. 170 seniorTrainerinnen und –Trainer in 12 Kompetenzteams in den kreisfreien Städten Kiel, Neumünster und Lübeck /Ostholstein und in den Kreisen Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Plön, Nordfriesland, Pinneberg, Segeberg, Schleswig-Flensburg (Schleswig), Steinburg (Itzehoe) und Stormarn (Bad Oldesloe) tätig. Sie organisieren sich in den Regionen in seniorKompetenzteams. Auf kommunaler Ebene wird die Infrastruktur (Anlaufstelle) zur Verfügung gestellt.

Wichtig für eine erfolgreiche Umsetzung des Konzeptes ist eine Zusammenarbeit und Vernetzung mit relevanten Akteuren vor Ort: mit Vertretern und Entscheidungsträgern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Organisationen.

 

seniorTrainerIn

Was sind wir ?

Sie …

  • bringen Erfahrungswissen ein

  • arbeiten ehrenamtlich

  • nehmen am Qualifizierungskurs teil

  • hospitieren in Projekten und Team

  • initiieren und bearbeiten Projekte (Übernahme von EFI-Verantwortungsrollen durch einzelne sT auf Zeit

  • werben Projektgelder ein

  • nehmen an Teamtreffen teil

  • übernehmen Aufgaben im Team

  • arbeiten kooperativ mit Team und Anlaufstelle zusammen

Ehrenamt macht Freu(n)de !

Kompetenzteam

Anlaufstelle und seniorTrainer/- innen bilden das seniorTrainerin-Kompetenzteam (sKT)

Derzeit gibt es in Schleswig-Holstein 12 Kompetenzteams.

Aufgaben:

  • übernimmt das EFI-Organisationsmodell

  • Gewinnung und Integration von weiteren seniorTrainerIn (sT)

  • in Zusammenarbeit mit der Anlaufstelle

  • Pflege einer kooperativen, unterstützenden und transparenten Kommunikation (Protokolle, E-Mail-Korrespondenz etc.)

  • Initiierung und Abstimmung neuer Projekte im Team

  • Verstetigung und Erweiterung der Arbeit der sT durch Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, etc.

  • Bei Störungen der Zusammenarbeit, Verstößen gegen das Leitbild etc. können sT aus dem sKTeam ausgeschlossen werden (2/3 Mehrheit des sKT erforderlich)

  • Mittelverwendung in Kooperation mit der Anlaufstelle

Anlaufstelle

Anlaufstellen eines Kompetenzteams können Kommunen, Verbände, Vereine und Einrichtungen sein, die ältere freiwillig Aktive für gemeinnützige Projekte / freiwilliges Engagement gewinnen und begleiten können und dafür entsprechende Ressourcen zur Verfügung stellen.

Aufgaben der Anlaufstellen

Eine Anlaufstelle hat die Aufgabe, interessierte Ältere für ein Engagement als seniorTrainer zu gewinnen und die seniorTrainerinnen und –Trainer bei ihrem Engagement zu beraten, Kontakte zu Kooperationspartnern herzustellen u. a.

Die Anlaufstelle unterstützt beim Aufbau eines selbstorganisierten seniorKompetenzteams. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit trägt sie dazu bei, dass das Erfahrungswissen der senior-Trainerinnen und –Trainer in der Kommune wahrgenommen und genutzt wird.

Die Anlaufstelle ist der Rechtsträger des Projektes vor Ort

Die regionale Anlaufstelle und das seniorKompetenzteam bilden eine Einheit.

 

Koordinierungsausschuss

Der Koordinierungsausschuss ist das Entscheidungsgremium des Landesnetzwerkes.

Mitglieder des Koordinierungsausschusses sind die Vertreter der regionalen Kompetenzteams, der Anlaufstellen, des Projektträgers und des Sozialministeriums.

Der Koordinierungsausschuss (KOA) trifft sich einmal im Jahr (Herbst). Er plant und entscheidet über die Weiterentwicklung des seniorTrainerin (EFI)-Landesnetzwerkes, die Haushaltsaufstellung, die Qualifizierungskurse und die Öffentlichkeitsarbeit. Weiterhin kommt er bei einer Fachtagung zum Informationsaustausch zusammen.

Zur Umsetzung setzt der Koordinierungsausschuss eine Lenkungsgruppe (Lenkungsgremium) ein.

 

Lenkungsgruppe

Aufgaben Lenkungsgruppe:

 

Die Lenkungsgruppe hat als Vertretungsorgan des Landesnetzwerkes alle Befugnisse. Sie hat keine feste Aufgabenstellung. Sie bearbeitet eigene und Themen aus dem Themenspeicher (Anregungen des Koordinierungsausschusses und der Lenkungsgruppe). Dazu setzt sie Arbeitsgruppen ein. Die Sprecher der Arbeitsgruppen werden bei Bedarf zu den Lenkungsgruppensitzungen eingeladen.

Die Tagesordnungspunkte und Protokolle werden dem Koordinierungsausschuss, der Lenkungsgruppe, den Anlaufstellen und der Geschäftsstelle innerhalb von 14 Tagen übermittelt.

 

Die Lenkungsgruppe setzt sich zusammen aus:

 

  • Vertreter Sozialministerium Ministerium (D. Wegener),

  • Vertreter Projektträger/Geschäftsstelle Akademie am See (Dr. U. Klünder)

  • Vertreter der Anlaufstellen (H. Zura)

  • Sprecher des Koordinierungsausschusses (A. Münch, für 2 Jahre)

  • Stellvertretender Sprecher des Koordinierungsausschusses (J. Schaer, für 2 Jahre)

 

Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppen bearbeiten Themen aus dem Themenspeicher (Anregungen des Koordinierungsausschusses und der Lenkungsgruppe). Sie werden bei Bedarf durch die Lenkungsgruppe aktiviert. Die Arbeitsgruppen erarbeiten themenspezifische Lösungen und berichten über ihren selbstgewählten Sprecher der Lenkungsgruppe. Die Arbeitsgruppen sollten nicht mehr als 5 Personen umfassen.

Projekt- und Bildungsträger

Projektträger ist die akademie am see auf dem Koppelsberg in Plön. Sie ist gleichzeitig auch Geschäftsstelle und der Bildungsträger für das Landesnetzwerk der seniorTrainerin (ehemals EFI-Programm) Schleswig-Holstein.

Sie hat folgende Aufgaben:

  • Mittelverwaltung des Landesnetzwerkes in Kooperation mit den Anlaufstellen

  • Kooperation mit den Anlaufstellen, KOA, Lenkungsgremium und Sozialministerium

  • Mittelverwaltung für die Arbeitssitzungen des KOAs, Anlaufstellen und des Lenkungsgremiums

  • Teilnahme an KOA- und Lenkungsgruppensitzungen und evtl. anderen Arbeitssitzungen

  • ist Mitglied im Lenkungsgremium

Als Bildungsträger hat sie folgende Aufgaben:

  • Durchführung der seniorTrainerin-Qualifizierung

  • Mittelverwaltung der Qualifizierungskurse

  • Kooperation mit KOA, Anlaufstellen, Lenkungsgremium, Sozialministerium

  • Unterstützung der Anlaufstellen bei weiteren Qualifizierungen der sT

  • Erstellung der Ergänzungsblätter für den Projektreader

  • Teilnahme an KOA-, Lenkungsgruppensitzungen und Sitzungen der Anlaufstellen

  • ist Mitglied im Lenkungsgremium

Sozialministerium

Das Landesnetzwerk der seniorTrainerin Schleswig-Holstein wird durch das Sozialministerium gefördert.

Aufgaben:

  • Finanzielle Förderung des Landesnetzwerkes der seniorTrainerin (EFI-Programm)

  • Konzeptionelle Betreuung und Begleitung des Programms

  • Sicherung der Nachhaltigkeit durch die hauptamtliche Unterstützung

  • Lobbyarbeit

  • Kooperation mit Kompetenzteams, Lenkungsgremium, Anlaufstellen, Projektträger, Geschäftsstelle, Bildungsträger

  • Landesweite Öffentlichkeitsarbeit

  • Bereitstellung von Infrastrukturen für Sitzungen, Auswahl und Unterstützung beim Aufbau neuer Anlaufstellen in Verbindung mit zukunftsorientierter Seniorenpolitik